Westliche Essgewohnheiten können bei chinesischen Frauen Brustkrebs verursachen. Das Risiko an Brustkrebs zu erkranken ist bei chinesischen Frauen, welche die Wechseljahre bereits hinter sich haben und sich nach den westlichen Essgewohnheiten ernähren höher. Dies behaupten Forscher, die ihren Artikel in der Cancer, Epidemiology, Biomarkers & Prevention Fachzeitschrift veröffentlichten. Die Forscher der Fox Chase Cancer Center in Philadelphia untersuchten 3000 Shanghaier Frauen, von welchen bei der Hälfte früher Brustkrebs diagnostiziert wurde. Laut Forschungsergebnisse erhöhte sich das Risiko an Brustkrebs zu erkranken um 60 % bei Frauen, die westliche Speisen wie rotes Fleisch, Huhn, Zucker, Kuchen und Milchprodukte zu sich nahmen und die Wechseljahre bereits hinter sich haben gegenüber Frauen, die sich gemäß der traditionellen chinesischen Küche hauptsächlich vom Gemüse und Sojaprodukten ernährten. Bei asiatischen Frauen wurde die
Krankheit Brustkrebs bislang eher seltener diagnostiziert, aber in den letzten Jahren wurde eine Häufung der Erkrankung beobachtet. Die Forscher meinen, dies würde mit der Verbreitung westlicher Speisen zusammen hängen. Am meisten gefährdet sind übergewichtige Frauen nach den Wechseljahren, welche zu viel rotes Fleisch, Milchprodukte und verschiedene Dessert zu sich nehmen. Es wird behauptet Beweise dafür gefunden zu haben, dass bei asiatischen Frauen westlichen Speisen die Brusterkrankung begünstigen. Die meisten Forschungsergebnisse konzentrierten sich nur auf den einzigen Aspekt der Ernährung. Aber in dieser Untersuchung war genau dies der einzige Untersuchungsgegenstand um ein Ernährungsmuster zu finden, d.h. welche Nahrungsmittel zusammen bei einer Mahlzeit verzehrt werden. Laut BCC ist es aber schwer genau zu sagen, welchen Einfluss die
Ernährung auf die Entwicklung einer Brustkrebserkrankung hat.
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