Mit dem beginnenden Herbst wird es wieder ungemütlich auf den Radwegen und Straßen. Fein raus ist man da, wenn man kleidungstechnisch gut ausgerüstet ist um Wind und Wetter zu trotzen. Ein seltener Anblick an deutschen Radlerfüßen sind nach wie vor die praktischen Überschuhe für Regen und Kälte, die vor dem Radfahren einfach Stiefel ähnlich über den Radschuh gezogen werden. Vielleicht liegt es einfach daran, dass man
Überschuhe meist nur in Profikreisen kennt. Die meisten Modelle sind für alle gängigen Pedalsysteme geeignet. Bei Klickpedalen ist eine große Öffnung sinnvoll. Hat man Zweifel, sollte man sich im Vorwege beim Fachhändler erkundigen. Fahrradüberschuhe sorgen dafür, dass man beim Radfahren keine kalten Füße bekommt. Überschuhe sind aus wasserfestem Material, sind windabweisend und bleiben dabei dennoch atmungsaktiv, so dass man darunter nicht ins Schwitzen kommt. Einige Modelle sind auch mit Innenfutter erhältlich.
Es gibt Überschuhe aus verschiedenen wasserabweisenden Materialien, wie zum Beispiel aus Neopren, wasserdichtem Supplex-Material oder Mantotex.
Besonders hochwertige Modelle sind zum Teil mit einer Extrabeschichtung Teflon ausgestattet. Teflon bietet neben seiner bekannten Fleckenabweisenden Eigenschaft auch noch einen zusätzlichen Schutz vor Regen- und Spritzwasser. Einige Überschuhe bieten auch die Möglichkeit, für besonders kalte Zeiten eine Schuhheizung ganz praktisch daran zu befestigen.
Genauso wie bei der restlichen Fahrrad Regenbekleidung sorgen auch am Überschuh reflektierende Elemente für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Besonders bei schlechten Sichtverhältnissen und früh einsetzender Dunkelheit erhöht dies die Sichtbarkeit.
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