Der Geldmarkt ist eine sehr lukrative Möglichkeit um Gelder zu investieren. Leider hat ein privater Anleger keine Möglichkeit direkt am Geldmarkt investieren zu können – dies bleibt Banken (insbesondere der Zentralbank, EZB) und Investmentgesellschaften sowie Großkonzernen vorbehalten. Die Anlagesummen, die am Geldmarkt gehandelt werden, bewegen sich in der Regel über 10 Millionen Euro und gehen nicht selten über die Marke von 100 Millionen Euro. Klar, dass ein privater Anleger die Verlässlichkeit und Sicherheit dieses Marktes empfindlich stören würde.
Da der Markt für die Banken sehr lukrativ ist, haben sie zwei Möglichkeiten geschaffen, um dem privaten Anleger dennoch Zugang zu diesem Markt zu verschaffen: Tagesgeld und Geldmarktfonds.
Die Geldmarktfonds haben den Nachteil, dass Sie ein Verlustrisiko beinhalten und sehr schnell auf Zinssenkungen reagieren – für viele Privatanleger eine zu riskante Geldanlage. Ganz im Gegensatz zum Tagesgeld:
die Kontoführung des Tagesgeldkontos ist in der Regel kostenlos, das Tagesgeld ist täglich verfügbar, das
Tagesgeld ist zu 100% abgesichert (meistens – je nach Anbieter) und das Tagesgeldkonto winkt für den Neukunden mit besonders guten Konditionen und auch einem
Startguthaben. Die Zinsen liegen beim Tagesgeld meist auf dem Niveau des Festgeldes – nur sollte man sich vor Abschluss eines Tagesgeldkontos informieren, damit man nicht etwa das unterdurchschnittliche Tagesgeld der Ing-DiBa wählt – es gibt weit bessere Angebote.