Fallschirmspringen im Fernsehen

Das Showgeschäft ist bekannter Maßen kein Kinderspiel. Bevor ein Film oder Bericht letztendlich im Fernsehen gezeigt wird, haben alle Beteiligten ein hartes Stück Arbeit vor sich. Einzelne Szenen werden mehrfach gedreht, bis schließlich und endlich auch jedes Detail stimmt.

Doch gerade hierin besteht das Problem, wenn der Beitrag Fallschirmspringen beinhaltet! Das Filmteam wird mit den unterschiedlichsten Rahmenbedingungen konfrontiert: Absprung, der rasante freie Fall, die relativ ruhige Fahrt im Fallschirm selbst und die Landung. Hier ist das Know-How von Experten gefragt, um die schönsten Bilder zum entscheidenden richtigen Zeitpunkt einfangen zu können. Ist der Sprung vorbei, müssen die gewünschten Bilder im Kasten sein. Mehrfach eine Szene zu drehen, kann sich meist nur ein gut budgetierter Hollywoodstreifen erlauben.

Dieses Know-How erfordert natürlich ein extrem hohes Maß an Erfahrung, sowohl in der Fallschirmspringerszene, als auch im Filmgeschäft. Ein Paradebeispiel für die Verwirklichung eines solchen Projektes ist der Dreh für die Sendung Galileo auf Pro7.

Das Galileo Produktionsteam hatte Teilnehmer für eine Studie zur Ernährungsumstellung gesucht und als Belohnung für die erfolgreiche Teilnahme durfte sich Teilnehmer Carsten seinen Traum von einem Tandemfallschirmsprung verwirklichen. Die Erfüllung dieses Traums war ihm bisher verwehrt worden, da er die geforderte Gewichtsobergrenze nicht einhalten konnte. Aber nach erfolgreicher Ernährungsumstellung war es endlich soweit! Und der Tandemfallschirmsprung sollte natürlich nicht im Verborgenen stattfinden, sondern fernsehreif aufgezeichnet und dann auch im Programm gezeigt werden. Ausgestrahlt wurde der Beitrag in der Sendung Galileo am 27.05.2007.

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