Die Maori ab dem 20. Jahrhundert

Jedes Jahr Winterurlaub im Harz verbringen, ist auf Dauer eine langweilige Angelegenheit. Interessanter ist es auf den Spuren der Maori zu wandern, was in Neuseeland möglich ist. Die Maori sind die Ureinwohner Neuseelands und sind ein Völkchen, dass bis heute seinen Bestand hat. Zur Mitte des 20. Jahrhunderts beschloss die neuseeländische Regierung, dass sie nicht wie andere, während des zweiten Weltkrieges zum Militär eingezogen wurden. Allerdings meldeten sich viele Maori freiwillig und es entstand das 28. oder Maori-Bataillon, das auf Kreta, in Nordafrika und Italien eingesetzt wurde. Die Kultur der Maori erlebte seit den 1960er Jahren ein umfassenden Aufschwung, als die Maori von der Regierung endgültig als politische Kraft anerkannt wurden.
Durch das Waitangi-Tribunal 1975 konnten die Maori ihre Rechtsansprüche anmelden, die sich aus dem Vertrag von Waitangi ergeben. Jedoch spricht dieses Tribunal nur Empfehlungen aus, an die die Regierung nicht gebunden ist. Allerdings konnten die Maori ihre Ansprüche auf Fischen und die Waldwirtschaft erfolgreich geltend machen. Die Sprache der Maori ging nach dem zweiten Weltkrieg als Alltagssprache verloren, sodass heute viele Maori ihre ursprüngliche Sprache nicht mehr sprechen können. In vielen Schulen wird daher seit den 1970ern die Kultur und die Sprache der Maori den Schülern wieder näher gebracht.

 
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