Das Zahnimplantat
Das Zahnimplantat ist eine Art künstliche Zahnwurzel. Sie ähnelt ein wenig einer Schraube und wird in den Knochen des Kiefers geschraubt, wodurch sie genauso fest sitzt wie ein eigener, natürlicher Zahn. Da das Implantat sehr gut verträglich ist und auch optisch sehr gut aussieht, erfreut sich trotz seines relativ hohen Preises wachsender Beliebtheit.
Es ist allgemein bekannt, dass ein Zahnimplantat etwas teurer ist als die meisten anderen Arten von Zahnersatz-Varianten, der hohe Preis ist aber berechtigt, wenn man bedenkt, dass ein Implantat bei weitem angenehmer zu tragen ist als herausnehmbarer Zahnersatz, darüberhinaus hält es langer und sieht täuschend echt aus. Der hohe Preis ergibt sich aus hohen Materialkosten für das verwendete Titan, hohen Arbeitskosten für den Zahnarzt, und hohen Laborkosten. Dies wird plastisch, wenn man sich genau ansieht, wie aufwändig es ist, ein Implantat anzufertigen: Zunächst fertigt man mit Hilfe einer speziellen Abdruckmasse einen Abdruck des Kiefers an, zusätzlich erstellt man ein Röntgenbild. Der Zahnersatz wird dann auf Grundlage von Röntgenbild und Abdruck angefertigt und zu guter Letzt farblich an die Zähne des Patienten angepasst. Wenn das Zahnimplantat fertig ist, kann man dann in die Zahnarztpraxis kommen, unter örtlicher Betäubung wird dort die Implantat-Wurzel in den Kieferknochen eingebracht und fest damit vernäht. Darauf folgt eine Wartezeit von einigen Wochen. Wenn künstliche Wurzel fest eingewachsen ist, kann das eigentliche Implantat darauf befestigt werden. Ist dies geschehen, kann das Zahnimplantat genau wie ein echter Zahn belastet und gepflegt werden, Nachbehandlungen sind selten nötig.