Brauenmaniküre

Augenbrauen verleihen jedem Gesicht das gewisse Etwas. Sie geben Spannung und Proportion, Kontur und Klasse. Leider werden sie oft vernachlässigt, entarten und wuchern zu Büschen. Oder man zupft zuviel und entstellt damit sein Gesicht. Welche Form passt zu welchem Gesicht? Zupfen oder rasieren? Auf diese Fragen gibt es nun Antwort.

Drei Regeln die zu beachten sind!

  1. Jeder hat die Augenbrauen, die auch zu seinem Gesicht passen! Die natürliche Form sollte also beibehalten werden. Der liebe Gott hat sich schließlich was dabei gedacht, als er die Augenbrauen kreierte.
  2. Niemals zuviel zupfen! Brauen sollten eigentlich nur in Form gebracht und nicht vollkommen verändert werden.
  3. Die Brauenform sollte zu den Gesichtszügen und ein wenig zum Charakter des Trägers passen! Das gilt auch für Männer, die sich die Brauen zupfen.

Welche Form zu welchem Gesicht?

Schmale Brauen passen zu feinen Gesichtszügen. Die etwas buschigere Variante hingegen eher zu sportlichen, natürlichen Typen.
Generell gilt: Je größer das Gesicht, desto kräftiger der Brauenbogen.
Es gibt eine Form, die zu jedem Gesicht passt. Man nennt sie „das klassische Dach“. In den ersten zwei Dritteln ihrer Länge sollte die Braue ansteigen und dann leicht abfallen. Fällt die Braue genauso lang ab wie sie ansteigt, wirkt der Blickt traurig. Eckige Gesichtszüge brauchen zum Ausgleich einen runden Brauenschwung, runde Gesichter einen eckigen Bogen. Sogar zu große Nasen können mit den richtigen Augenbrauen kaschiert werden. Wer zu einer langen Nase eher buschige Augenbrauen trägt, bringt einen Ausgleich ins Gesicht.

Zupfen, rasieren oder wachsen?

Wer seine Brauen zupft, sollte auf die richtige Pinzette achten. Am Besten sind Pinzetten mit leicht abgeschrägten Kanten. Mit diesen erwischt man auch wirklich jedes Haar einzeln. Außerdem sollte die Pinzette viel Spannung haben, um ein zügiges und exaktes Arbeiten zu gewährleisten.
Könner bringen ihre Augenbrauen mit dem Rasiermesser in Form. Bitte nur bei ruhigen Händen verwenden! Auch mit Handrasieren und Wachs kann man seine Brauen in Form bringen. Das hält meist länger als das Zupfen. Diese Methoden sind allerdings wirklich nur für Profis zu empfehlen. Wer sich nicht „traut“ hat immer noch die Möglichkeit, sich bei einer Kosmetikerin den nötigen Schwung zu holen.

Welche Technik wann verwenden?

Generell kann man zu jeder Tageszeit, je nach Lust und Laune, seine Brauen zupfen oder zupfen lassen. Mimosen machen das nach dem Duschen oder Baden, wenn die Haut weich ist und es nicht so ziept.
Zuerst sollte der schmale Steg, der von der Nase zu Stirn verläuft, enthaart werden. Der Brauenbogen sollte genau über den inneren Augenwinkel beginnen. Haare nur unterhalb der Braue und auch nur in Wuchsrichtung zupfen. Leichter geht es, wenn man mit der Hand über den Kopf fasst, die Braue mit zwei Fingern spannt und etwas anhebt. Zwischendurch aber immer mal eine kleine Pause machen, um die Linienführung zu überprüfen. Ist erst einmal zuviel gezupft, muss man sich in Geduld üben, bis sie wieder nachgewachsen ist.

Brauenstyling

Nach dem Zupfen oder Rasieren kann man mit Pinsel und Stift Feinheiten vornehmen oder Unregelmäßigkeiten kaschieren. Sind die Brauen etwas dunkler als die Haare, wirkt das am natürlichsten. Zum Auffüllen von Löchern im Brauenbogen und zum Nachzeichnen sind Augenbrauenstifte ideal. Stift in strichelnden Bewegungen und in Wuchsrichtung über die Braue ziehen. Nie harte Linien zeichnen! Natürlichen Look zaubert auch getönter Brauenpuder. Mit einem Applikator aufragen, Brauen anschließend nach oben außen bürsten und mit Gel oder Mascara fixieren.

Brauen-Styling sollte, wie das Wimperntuschen, zur täglichen Routine werden. Das gibt ein immer gepflegtes Gesicht und strahlendere Augen. Natürlich ist auch die Brauenform von der Mode abhängig, doch jeder sollte die zu ihm passende Form finden und beibehalten!

 
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